
Die Thurgauer Pianistin und Musikwissenschaftlerin Andrea Wiesli ist äusserst vielseitig unterwegs und stets auf der Suche nach Musik vergessener KomponistInnen. Ihre vielbeachteten und von der Presse hochgelobten Wiederentdeckungen sind in zahlreichen CD-Einspielungen greifbar. Mit ihren musikalisch-literarischen Klangchroniken wie aktuell „Die Stickerin“ nach dem Roman von Margrit Schriber ist sie erfolgreich auf den Schweizer Bühnen unterwegs. Als Solistin tritt die gefragte Pianistin mit verschiedenen Orchestern europaweit auf, darunter mit dem Lviv Philharmonic Orchestra, dem Lebanese Philharmonic Orchestra, dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester und der Südwestdeutschen Philharmonie. Als begeisterte Kammermusikerin zählt Andrea Wiesli zum Kreis der Stradivari-Musikerinnen. Mit den Sängerinnen Muriel Schwarz, Marie-Claude Chappuis, Stephanie Szanto und Sämi Zünd ist sie auch als versierte Liedbegleiterin unterwegs. Die vielseitig interessierte Pianistin ist zudem in Crossover-Formationen mit Akkordeonistin Viviane Chassot und Jazzpianist Maurice Imhof zu erleben. Für ihr musikalisches Wirken wurde sie mit zahlreichen Preisen und Förderbeiträgen ausgezeichnet. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden in renommierten Verlagen publiziert, darunter ihre bei Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen geschriebene Dissertation über die Schubert-Transkriptionen Franz Liszts. Für ihre Doktorarbeit wurde sie mit einem der begehrten Forschungskredite der Universität Zürich ausgezeichnet. Sie ist zudem Musikkuratorin des Appenzeller Forums und Stiftungsrätin der Hans Schaeuble Stiftung.