Archives

Rendez-vous von feinster Klassik mit Appenzeller Folklore

IMG-20160613-WA0000Zuger Zeitung 13. Juni 2016
Dorotea Bitterli
In der Ägerihalle trafen sich Nicolas Senn und das Trio Fontane zu einem ungewöhnlich überzeugenden musikalischen Crossover.
Den vier preisgekrönten Schweizer Musikern sind Instrumentalarrangements gelungen, die besser kaum sein könnten: Während 90 Minuten entfaltete sich eine Perlenkette mitreissender, leuchtender und abwechslungsreicher Tanzstücke, gespielt im Quartett, Duett oder als Solo – immer wieder eingeführt, erklärt und vertieft durch ein paar Anekdoten der Musiker selbst. Virtuosität stand allen vier Musikanten zur Verfügung – leicht, spielerisch, perlend.

Archives

Hackbrett in Symbiose mit Klassik

DORF-BLITZ BRÜTTEN, Dezember 2015
Sandra Lanz
Bildschirmfoto 2015-12-25 um 11.29.27„Ein volles Haus zeugte vom Triumpf dieses Anlasses in der Adventszeit. 350 Zuhörer füllten die Brüttemer Mehrzweckhalle und freuten sich auf die angekündigte Liaison von klassischen Klängen und Hackbrett-Tönen. Die „Crossover“-Künstler wagten die Grenzüberschreitung zwischen den Musikgenres Folklore und Klassik mit Erfolg. Werke der klassischen Sparte von Liszt, Haydn, Schubert und Hubay mischten sich mit Hackbrett-Wirbeln. In ein Potpourri von verschiedenen Zigeunerliedern fielen klassische Einwände, wurden stürmisch akzentuiert und gelungen verkettet. Gekonnt jagten sich Tonfolgen: Mit stetigem Blickkontakt stimmten sich die Musiker wirkungsvoll untereinander ab. Die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft wurde durch Solodarbietungen auf jeden Künstler gelenkt. Die Begabung und Vielseitigkeit der einzelnen Musiker an ihren Instrumenten beeindruckte. Die Ernsthaftigkeit, klassische Werke mit der spielenden, tänzerischen Volksmusik in Einklang zu bringen, ist dem Ensemble überaus geglückt. Dem Auditorium schien diese Verflechtung zweiter ganz verschieden gelagerten Musikrichtungen gefallen zu haben. Der stürmische Applaus und Bravorufe entlohnten die Künstler. Mit spürbarer Begeisterung verliessen die Gäste die Mehrzweckhalle.“

Archives

Musikalische Reise von Wien nach Zürich

INFOWILPLUS.CH, 15. September 2015

Vroni Krucker
„Das mehrfach preisgekrönte und sehr beliebte Trio Fontane entführte die Gäste von der Kaiserstadt Wien ins schweizerische Zürich. Fröhlichkeit, Schwung, Präzision, Kraft und Einfühlungsvermögen beeindruckten ebenso wie die Körpersprache. Zur Verständigung untereinander reichten kleine Gesten oder Augenkontakt, die Harmonie war offensichtlich. Es war eine Augen- und Ohrenweide zu sehen, wie die Finger über die Saiten und Tasten folgen. Ob im Trio oder solistisch, ob gestrichen oder gezupft, die Musizierenden entlockten ihren Instrumenten vollendete Töne, die den wunderschönen Raum erfüllten. Glücklich und mit einem Herzen voller Musik durfte man nach der eindrucksvollen Stunde den Heimweg antreten und die Melodien weitertragen in den Alltag.“

Archives

Schalk und Lebensfreude des Trio Fontane

WILER ZEITUNG, 15. September 2015
Caro Nadler
Trio Fontane Fischingen„Selten sieht man ein Kammermusikensemble mit solch einer Freude musizieren. Wo meist Konzentration die Mimik erstarren lässt, strahlte auf den drei Gesichtern des Trio Fontane offenes Lächeln und Begeisterung. Musik wurde so zu einer beispiellosen Lebendigkeit erweckt, die sich im aufmerksamen Lauschen des Publikums spiegelte – und im begeisterten Applaus.“

Archives

Meininger Tageblatt 19. Mai 2015

Konzert des Trio Fontane und Wendy Champney (Viola) im Marmorsaal von Schloss Meiningen

Alfred Erck
„Es hat viel Spaß gemacht, dem hingebungsvollen Wirken der Violinistin zu folgen, die Bratschistin volltönend zu erleben, einen rücksichtsvollen Cellisten zu hören und die Pianistin in einer immer wieder inspirierenden Rolle agieren zu sehen. Schön die Körpersprache der Musizierenden, ihr gemeinsames Atmen der Musik. Das Konzert ist eine Bereicherung des Meininger Musiklebens gewesen.“

Archives

Brillianz durch Musik von Hans Huber

OLTENER TAGBLATT, 6. Mai 2014

Jürg Nyffenegger
„Die Hans-Huber-Stiftung Schönenwerd hatte das Trio Fontane eingeladen, und dieses nahm sich Hubers erstem Klaviertrio an und überzeugte die Zuhörenden im Casinosaal mit einer inspirierten, sorgfältig vorbereiteten Interpretation, die sowohl den dramatischen wie den lyrischen Aspekten des spätromantischen Werks in jeder Beziehung gerecht wurde. Besonders positiv aufgefallen sind die Ausgewogenheit der Instrumente, die Harmonie in Ausdruck und Phrasierung und die unbändige Spiellust. Da spürte man viel Erfahrung, die aber nicht in monotone Routine abglitt.“

Archives

Trio Fontane spielt zum Jubiläum

ZÜRICHSEE-ZEITUNG BEZIRK HORGEN

Dany Tettamanti
„Wenn klangvolle Töne derart gefühlvoll das Publikum bezaubern können, wie dies das Trio Fontane beherrscht, dann haben sich die idealen Künstler zusammengetan.“

„Noëlle Grüebler, Violoncellist Jonas Kreienbühl und Pianistin Andrea Wiesli offenbarten schon ab dem ersten Ton eine lustvolle Virtuosität und ein harmonisches Zusammenspiel. Hautnah erlebten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer zwei leidenschaftliche Musikerinnen und einen Musiker, die mit ihrem agilen Spiel ein berührendes Musikerlebnis erster Güte boten.“

 

Archives

Rauschende Ballnacht

ZÜRCHER UNTERLÄNDER, 7. Januar 2014

Steffanie Gohr
Beim Neujahrskonzert verwandelte das Trio Fontane die Mühle Otelfingen mit ungarischen Reigen, Walzern und Tangos in einen Tanzsaal. Ausserdem überraschte das Trio mit einem Schweizer Komponisten.
Die drei Interpreten geniessen die technischen Herausforderungen, auch in Solopartien. Mehrere Gäste raunen „super“, und eine Besucherin schwärmt hingerissen: „Die drei Musiker beeindrucken mich sehr“.
Eine sprudelnde Idee des Trios ist die Aufführung des Schweizer Pianisten, Dirigenten und Komponisten Boris Mersson, der 2012 mit 92 Jahren starb. Seine „Capricciosa“ über ein Virginisches Volkslied und „Eine kleine Plauderei“ sind ein reicher Brunnen voller munterer Passagen, die das Publikum zum Schmunzeln bringen, und ungewöhnlichen melancholischen und dramatischen Wendungen.
Auch Merssons Triobearbeitung der „Moldau“ von Smetana zeugt von Ideenreichtum. Mersson und dem Trio Fontane gelingt es, das Plätschern, An- und Abschwellen und Tosen des Wassers zu einem ungehörten Erlebnis zu machen. Tosend ist dann auch der Applaus.

Archives

Tschaikowsky mit Esprit

RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 16. Oktober 2013

„In seiner Schweizer Heimat zählt das 2002 gegründete Trio Fontane zu den arriviertesten jungen Kammermusikformationen. Im dritten Saisonkonzert der Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde Heidelberg lieferte das Ensemble in der gut besuchten Alten Aula der Universität eine aussagekräftige Visitenkarte ab. In Haydns „Zigeunertrio“ setzten die wunderbar spritzig-agile Pianistin und die wahrhaft exquisit klingende Geigerin nicht nur im berühmten „Rondo all’ongarese“-Finale vergnüglichste Akzente. Mit Frank Martins „Trio sur des mélodies populaires irlandaises“ von 1925 folgte der wohl bekannteste und bedeutendste Schweizer Gattungsbeitrag überhaupt – ein neoklassizistisches Kabinettstück, dessen ebenso geistvolle wie zündende Folkloreadaption dankbarstes Material bieten. Ihre tiefe Vertrautheit mit der charakteristisch eleganten und transparenten Klangsprache des Landsmannes führten die drei Fontane-Musiker beim Heidelberger Konzert in souveräner Feinabstimmung vor – mit geschmackvoll verinnerlichten Adagio-Soli des Cellisten und superbem Damenduo in den Ecksätzen. Tschaikowskys monumentaler a-Moll-Solitär op. 50 fordert von den Interpreten große Virtuosität, intensives Gefühl und – gerade in seinem Variationenteil – besonderen spielerischen Esprit. Die Musiker blieben insofern absolut nichts schuldig: Wie stilsicher und brillant sie ihre opulenten Parts beseelten, ließ wohl die Herzen aller Tschaikowsky-Fans in der Alten Aula höher schlagen. Dass diese Tschaikowsky-Deutung bei aller Süffikeit nie zu kitschig-sentimentaler Schwerfälligkeit neigte, unterstrich erst recht ihr überdurchschnittliches Format.“

 

Archives

St. Galler Oberland Nachrichten

Trio-Konzert im Alten Bad Pfäfers auf höchstem Niveau

„Es war ein märchenhaftes Spiel auf 52 weissen und 36 schwarzen Tasten, auf zwei mal vier Saiten mit drei Künstlern, die schon seit elf Jahren zusammen musizieren, mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden und weit über die Landesgrenze hinaus bekannt sind. Jetzt zudem auch in dieser Region.

von Reto Neurauter
Das junge Trio Fontane verbreitete am Sonntag im Alten Bad Pfäfers sozusagen höchste musikalische Glücksgefühle – äusserst schwungvoll und lüpfig. Schon bei Haydns Trio in Es-Dur „in the German style“ bewegten sich die jungen Musiker Noëlle Grüebler (Violine), Andrea Wiesli (Klavier) und Jonas Kreienbühl (Violoncello) auf erstaunlichstem Niveau. Ihre Sicherheit in den Tempi, im Zusammenspiel und den Einsätzen war frappant. Und weil noch Spielwitz und Spielfreude dazu kamen – die waren das ganze Konzert hindurch äusserst präsent -, hiess es für die Zuhörerschaft, in Glücksgefühlen schwelgen. Gefühlvoll interpretierte das Trio die Walzer-Märchen von Eduard Schütt – Töne, die schmeichelhaft waren. Ebenso begeisterte Frank Martins Trio über irländische Volkslieder das Publikum an diesem Sonntag Nachmittag. Ein weiterer Höhepunkt, für den es sich lohnte dabei zu sein, und der einem durchaus auf andere (Ferien-) Gedanken bringen konnte. Smetanas ‚Moldau‘ ist eigentlich ein Orchesterwerk, das der Pianist Boris Mersson für Trios wie dasjenige wie ‚Fontane‘ bearbeitet hat. Und wie er das getan hat, und wie es das Trio Fontane interpretiert hat. Etwas einzigartiges, wenn ein Trio ein so bekanntes Orchesterwerk aufführt. Das hat viel Reizvolles in sich, da darf man ruhig ein wenig träumen.“